Dienstag, 24. Juni 2014

Aufhebungskommando

Zuerst ein Beispiel, dass Sie wahrscheinlich kennen. Sie gehen mit Ihrem Hund spazieren und treffen einen guten Bekannten. Sie bleiben stehen und möchten sich einen Moment unterhalten. Ihr Hund findet das langweilig und zerrt an Ihnen oder seiner Leine herum. Um endlich Ruhe zu haben geben Sie ihm das Kommando "Sitz" und meinen damit, er soll für längere Zeit sitzen bleiben.
Ihr Hund hat da meistens eine andere Meinung. Er wird sich kurz hinsetzen, aber nur, um gleich wieder aufzustehen und sein Zerrspielchen weiterzuspielen. Sie sagen wieder "Sitz" und das Ganze beginnt von vorn.
Das liegt daran, dass Ihr Hund das tut, was Sie sagen und nicht das was Sie meinen. Woher soll er auch wissen wie lange er sitzen bleiben soll? Er hat gelernt auf "Sitz" sein Hinterteil auf den Boden zu bewegen. Zu Beginn wurde er dafür belohnt. Das war auch völlig richtig. Nur vergessen die meisten Hundebesitzer, ihren Hunden nicht nur das sitzen auf Kommando beizubringen, sondern auch das Aufstehen! Da kann auch der schlaueste Hund nicht wissen wie lange er nun im "Sitz" bleiben soll. Denn nachdem das Leckerlie verschlungen war, war der Hintern sofort wieder oben und er durfte herumtollen! Die Übung "Sitz" war für den Hund damit beendet.
Wie stellen Sie das nun an, dass Ihr Hund nicht sofort wieder aufsteht?
Schauen Sie morgen wieder rein!

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