Montag, 30. Juni 2014

Noch ein Spiel

Hier habe ich noch ein ganz einfaches Spiel für Sie und Ihren Hund. Lassen Sie Ihren Hund Sitz machen und gehen Sie einmal um ihn herum. Sitzt er noch? Die meisten untrainierten Hunde stehen spätestens dann auf, wenn sie Frauchen/Herrchen im Rücken haben und sie sie/ihn nicht mehr sehen. Das können Sie gut an Regentagen in der Wohnung üben. Viel Spaß!

Sonntag, 29. Juni 2014

Spaß und Spiel

Wie vor ein paar Tagen versprochen, hier der erste Spieletipp:
Sie brauchen dazu nicht viel, nur ihren Körper. Ich denke, das Foto ist selbsterklärend. Nehmen Sie oder jemand anderes diese Körperhaltung ein und lassen Sie ihren Hund unter der Brücke durchlaufen! Beim ersten mal braucht Ihre Schnüffelnase vielleicht noch etwas Hilfe.


Samstag, 28. Juni 2014

Strandturnier

Ich war heute mit meinen beiden Damen zum Strandturnier (Agility) in Schwerin-Zippendorf. Der Sandstrand war schon eine Herausforderung für die Zwei- und Vierbeiner. Niemand lief rekordverdächtige Zeiten und es fielen auch deutlich mehr Stangen als sonst. Auch die erfahrenen Hunde verschätzten sich oft beim Absprung. Es war aber trotzdem eine wertvolle Erfahrung und Badespaß war inklusive.
Bienchen kann ja verletzungsbedingt immer noch nicht starten. Mia hat im Moment einen extremem Rückfall. Bei den letzten beiden Turnieren blieb sie einfach am Start sitzen und war nicht dazu zu bewegen, mitzukommen. Ich habe in letzter Zeit sehr viel Motivation mit ihr trainiert. Heute nun kam sie wieder mit mir mit. Zwar sehr langsam, aber immerhin. Sogar die Wippe hat sie in einer akzeptablen Zeit überlaufen. Wir sind auf dem richtigen Weg.

Meine Damen währen einer Pause

Donnerstag, 26. Juni 2014

Hundespieletag

Laden Sie doch Ihre Bekannten und Freunde zu einem Hundespieletag ein. Oder den Züchter Ihres Hundes und die Herrchen und Frauchen der Wurfgeschwister, natürlich mit den dazugehörenden Vierbeinern.
Haben Sie einen Garten? Ja? Perfekt, lassen Sie die Fellnasen miteinander spielen, während sich die Menschen kennenlernen, klönen und sich eine Schlacht am kalten Bufett liefern. Ein paar lustige Spiele für Hund und Mensch stelle ich demnächst hier vor.

Spruch der Woche

Hund oder Mann?
Die Frage ist:  
Lass ich mir meinen Teppich versauen 
oder gleich mein ganzes Leben?

Mittwoch, 25. Juni 2014

Auflösungskommando 2

Es ist eigentlich ganz einfach, Ihrem Hund zu erklären, dass er solange in der Sitzposition bleiben soll, wie Sie es wünschen. Das gleiche gilt natürlich auch für "Platz" oder "Bleib". Sie brauchen nur etwas Geduld.


Gleich wenn Sie beginnen, Ihrem Welpen oder auch einen älteren Hund das "Sitz" beizubringen, benutzen Sie dazu ein Aufhebungskommando. Das Aufhebungskommando hebt, wie der Name schon sagt, das vorherige Kommando (das"Sitz") wieder auf. Der Hund kann herumtollen und sich um seine Hundeangelegenheiten kümmern oder Sie geben ihm ein neues Kommando. Im Prinzip ist es egal, welches Wort Sie benutzen, es muss nur jedesmal das gleiche sein. Viele Hundebesitzer benutzen "OK".
Zu Beginn kommt dieses "OK" SOFORT nachdem Ihr Hund sich gesetzt hat. Später zögern Sie es sehr langsam immer weiter hinaus. Geben Sie ein zweites Leckerlie, damit er etwas länger sitzen bleibt oder halten Sie ihn mit Ihrem Blick in der Position. Verlängern Sie die Zeit zwischen erstem Leckerlie nach dem Hinsetzen und dem zweitem Leckerlie. 
Beobachten Sie Ihren Hund genau. Zeigt er nur die geringste Absicht aufzustehen, geben Sie das "OK" zum Aufstehen, bevor er es von sich aus tut. 
Belohnen Sie nur das Sitzenbleiben. Das anschließende "OK" belohnt sich selbst, weil der Hund dann aufstehen darf.
Gehen Sie dabei in ganz kleinen Schritten vor. Vielleicht setzen Sie sich zu jeder Übungseinheit ein konkretes Ziel. Z.B. heute bleibt mein Arco 1 Sekunde sitzen. Schafft er es nicht und Sie merken, er will zu früh aufstehen, geben Sie schnell das "OK". Lassen Sie ihn einen Moment laufen und beginnen Sie die Übung noch einmal. Nach 3 bis 4 erfolglosen Versuchen brechen Sie die Übungseinheit Kommentarlos ab. Das anschließende Spiel oder der Spaziergang entfallen dann. In der nächsten Übungseinheit gehen Sie in dem Fall einen Schritt zurück. Geben Sie das "OK" schon nach 0,5 Sekunden.
Hat Arco geduldig gewartet, bis er aufstehen durfte, wiederholen Sie diese Übung noch 3 bis 4 mal. Klappt auch das ist anschließend  ausgiebige Spielstunde. Beim nächsten mal, setzen Sie das Ziel höher, z.B. 1,5 oder 2 Sekunden.
So werden Sie bald einen geduldig sitzenden Hund haben. Auch hier gilt natürlich erst mit wenig dann mit immer mehr Ablenkung zu üben. Klappt es nicht, gehen Sie einen oder zwei Schritte zurück. Viel Spaß mit Ihrem Hund!




Dienstag, 24. Juni 2014

Aufhebungskommando

Zuerst ein Beispiel, dass Sie wahrscheinlich kennen. Sie gehen mit Ihrem Hund spazieren und treffen einen guten Bekannten. Sie bleiben stehen und möchten sich einen Moment unterhalten. Ihr Hund findet das langweilig und zerrt an Ihnen oder seiner Leine herum. Um endlich Ruhe zu haben geben Sie ihm das Kommando "Sitz" und meinen damit, er soll für längere Zeit sitzen bleiben.
Ihr Hund hat da meistens eine andere Meinung. Er wird sich kurz hinsetzen, aber nur, um gleich wieder aufzustehen und sein Zerrspielchen weiterzuspielen. Sie sagen wieder "Sitz" und das Ganze beginnt von vorn.
Das liegt daran, dass Ihr Hund das tut, was Sie sagen und nicht das was Sie meinen. Woher soll er auch wissen wie lange er sitzen bleiben soll? Er hat gelernt auf "Sitz" sein Hinterteil auf den Boden zu bewegen. Zu Beginn wurde er dafür belohnt. Das war auch völlig richtig. Nur vergessen die meisten Hundebesitzer, ihren Hunden nicht nur das sitzen auf Kommando beizubringen, sondern auch das Aufstehen! Da kann auch der schlaueste Hund nicht wissen wie lange er nun im "Sitz" bleiben soll. Denn nachdem das Leckerlie verschlungen war, war der Hintern sofort wieder oben und er durfte herumtollen! Die Übung "Sitz" war für den Hund damit beendet.
Wie stellen Sie das nun an, dass Ihr Hund nicht sofort wieder aufsteht?
Schauen Sie morgen wieder rein!

Montag, 23. Juni 2014

Geschafft

Wir haben nicht nur unser Turnier geschafft, wir und unsere Hunde sind auch noch geschafft. deshalb heute nur ein kleiner Post.
Trotz aller mittlerer und schwerer Katastrophen haben wir das Wochenende gut überstanden. Die Richterin, die keiner von uns kannte, erwies sich als Glücksgriff. Sie stellte sehr schöne, interessante, aber auch anspruchsvolle Parcoure.
Die Stimmung war entspannt und locker, so wie es sein soll.
Die Krönung für viele war das public viewing des Fußballspiels abends in der Turnhalle nebenan. Das war so das i-Tüpfelchen.

Donnerstag, 19. Juni 2014

Im Moment laufen bei uns im Hundeverein die Vorbereitungen für unser Agility-Turnier am Wochenende auf Hochtouren. Wir erwarten fast 100 Mensch/Hund-Teams hauptsächlich aus Norddeutschland. Die ersten Gäste sind heute schon angereist.
Der PC-Kram ist erledigt, der Platz abgesteckt. Die Pavillons konnten wir wegen doch sehr heftigem Wind noch nicht aufbauen. Die Pokale sind ausgepackt und warten auf ihre neuen Besitzer. Es kann losgehen.
Am Sonnabend wird dann hoffentlich pünktlich um 8.45 Uhr die erste Parcourbegehung beginnen. Die Hindernisse stehen jedes Mal in einer anderen Anordnung auf dem Platz. Sie sind dann von den Teilnehmern in der richtigen Reihenfolge abzuarbeiten. Den Plan, wie die Hindernisse stehen, arbeitet der Leistungsrichter aus. Er ist nur ihm bekannt. Die Starter haben 5 Minuten Zeit sich den Parcour anzusehen und sich die Reihenfolge einzuprägen. Dabei müssen Sie auch noch die beste Strategie festlegen, wie sie den Hund führen.
Gestartet wird in 3 Leistungsklassen. Wir haben einige Erststarter dabei. Für sie ist das alles natürlich sehr aufregend. Aber auch die Profis kommen in der A3, der höchsten Leistungsklasse, auf ihre Kosten. Hier werden an Hund und Mensch entsprechend hohe Anforderungen gestellt.
Trotz allem sportlichen Ehrgeiz wird auch der Spass nicht zu kurz kommen.
Ich werde mich wahrscheinlich erst am Montag wieder melden. Morgen Vormittag ziehe ich mit meinen Hunden, Zelt und Schlafsack bis Sonntag Abend auf den Hundeplatz.

Mittwoch, 18. Juni 2014

Spruch der Woche

Kauf einen jungen Hund, und Du wirst für dein Geld wild entschlossene Liebe bekommen.
  
                                                                                                      Rudyard Kipling

Dienstag, 17. Juni 2014

Agility

Agility ist eine noch relativ junge Hundesportart. Es geht darum, einen Hindernisparcour möglichst fehlerfrei und in kürzester Zeit zu absolvieren. Ähnlich wie beim Springreiten gibt es Hürden zum Überspringen. Agility ist aber noch kreativer. Zu diesen Hürden kommen noch Tunnel, die der Hund durchlaufen muss, eine Schrägwand (A-Wand) und ein Laufdeel zum Klettern, der Weitsprung, ein Reifen und der Slalom. Ach so, jetzt hätte ich die Mauer fast vergessen.
Natürlich muss der Hund alle diese Geräte erst kennenlernen. Mensch und Hund lernen dann gemeinsam mit bestimmten Führtechniken die Hindernisse "abzuarbeiten". Sowohl der Zwei- als auch der Vierbeiner müssen dabei das Gehirn anwerfen und vor allem zusammenarbeiten. Nur im Team kommen beide zum Erfolg.
Agility ist für jeden gesunden Hund eine super Beschäftigung. Für jeden Menschen auch. So ganz nebenbei festigen Sie noch die Beziehung zu Ihrem Tier. Auch und gerade für kleine Hunde, wie quirlige Terrier, ist Agility sehr zu empfehlen.
Aber Vorsicht! Agility ist hochgradig ansteckend! Einmal vom Agilityvirus befallen, wird man ihn meistens nie wieder los. Ich habe mich damit vor neun Jahren angesteckt und es ist kein Ende in Sicht. Inzwischen habe ich den Trainerschein gemacht, habe eine Trainingsgruppe und laufe erfolgreich mit meinen beiden Fellnasen bei Agility-Turnieren mit.


Freitag, 13. Juni 2014

Hundespiele selbst gemacht

Spielzeug für Hunde muss nicht teuer sein. Sie können es ganz leicht selbst machen. Sie brauchen nur eine alte Decke, altes Bettzeug, T-Shirts oder Handtücher.

Schneiden Sie den Stoff in 2 bis 3 cm breite Streifen. Die Streifen müssen nicht so ganz korrekt sein. Schneiden Sie einfach drauflos. Können Sie mit Scoubidou-Knoten flechten? Ja, super, dann fangen Sie an, die Streifen zu verflechten. Genau wie die Scoubidou-Schnüre.
Ist das Neuland für Sie? Dann folgen Sie einfach der Schritt-für-Schritt-Anleitung. Die Technik haben  Sie ganz schnell gelernt.

  1. Nehmen Sie 4 Streifen und Knoten Sie sie an einem Ende zusammen. Zu Anfang ist es leichter, wenn Sie mit 2 Farben arbeiten. Wählen Sie je 2 Streifen in einer Farbe. Im Beispiel sind es 2 Streifen in Weiß und 2 Streifen in Blau.

           Legen Sie sich die Streifen wie im Foto über die Hand. Den Knoten halten Sie in der Hand. Die gleichfarbigen Streifen liegen sich  gegenüber.

     3.
            
         Legen Sie jetzt den 1. Streifen über den 2.. Die beiden weißen Streifenenden liegen jetzt parallel nebeneinander. Lassen Sie die Streifen locker nebeneinander liegen. Achten auch darauf, dass Streifen 1 im weiten Bogen über Streifen 2 liegt.
       4.
                                    
        Jetzt legen Sie Streifen 2 über Streifen 1 und Streifen 3. Jetzt liegen auch die beiden blauen Streifen nebeneinander. Streifen 2 liegt über Streifen 1 und 3.
        5.
                        
     Jetzt legen Sie Streifen 3 über die beiden blauen Streifen ( 2 und 4).
     6. 
                
          Jetzt kommt der Schritt, der alles verbindet. Führen Sie Streifen 4 über Streifen 3 und anschließend durch die Schlaufe zuwischen Streifen 1 (Weiß) und Streifen 2 (Blau). Streifen 4 liegt jetzt über Streifen 3 und dem Anfang von Streifen 1. Dann taucht er neben Streifen 2 unter Streifen 1.
      
  7. Jetzt liegen die Farben wieder im Kreuz. Ziehen Sie möglichst gleichmäßig an allen vier Streifen, bis der Knoten sich schließt.
              
Herzlichen Glückwunsch, Sie haben Ihren ersten Knoten geschafft!
Ziehen Sie ihn richtig fest. Dann geht es an den nächsten Knoten. den machen Sie wieder genauso, wie den ersten. Nun folgt Knoten auf Knoten.
Wenn Ihr Spielie lang genug ist, verknoten Sie alle 4 Streifen so wie zu Anfang. Wenn Sie möchten, schneiden Sie die übrigen Fransen ab. Sie können sie aber auch dran lassen. Manche Hunde lieben diese Fransen!







Donnerstag, 12. Juni 2014

Mittwoch, 11. Juni 2014

Den Hund rufen, die nächsten Schritte

Üben Sie mit immer mehr Abwechslung. Gehen Sie auch an Orte, wo Sie andere Hunde treffen. Lässt sich Ihr Hund aus einem Spiel mit anderen Hunden abrufen? Herzlichen Glückwunsch, Sie haben viel erreicht!
Falls das nicht klappt, drehen Sie sich um und laufen Sie weg. Rennen Sie einfach los. Wenn Ihr Hund hinter Ihnen herkommt, nehmen Sie ihn fröhlich in Empfang und gehen Sie mit dem Training wieder einen Schritt zurück. Dann sind Sie beide noch nicht so weit.
Es macht keinen Sinn in dieser Situation mit dem Hund zu schimpfen. Der Hund verbindet Ihre Reaktion immer mit seiner letzten Aktion. In diesem Fall mit dem Herankommen. Sie würden ihn für das ausschimpfen, was er ja tun sollte!


Dienstag, 10. Juni 2014

Den Hund rufen, Körpersprache

Kommt Ihr Hund schon sicher heran, können Sie ihn auch an eine längere Leine nehmen. Eine 5 m lange Schleppleine ist gut geeignet.
Machen Sie es Ihrem Hund einfach zu Ihnen zu kommen. Laden Sie ihn ein. Wenn Sie auf einen lieben Verwandten oder Freund zugehen, wie sieht Ihr Körper aus? Richtig, Sie beugen den Oberkörper nach hinten, öffnen die Arme und machen ein erwartungsvolles, freundliches Gesicht. Freuen Sie sich genauso auf Ihren Hund, wenn er zu Ihnen kommt! Ist der Hund noch unsicher, können Sie auch in die Hocke gehen.
Ein großer Fehler ist es, wenn Sie sich voller Erwartung auf Ihren Hund nach vorn beugen. Diese Körperhaltung empfindet (nicht nur) ein Hund als bedrohlich. Er wird es möglichst vermeiden, zu kommen. Wenn er es doch tut, kommt er mit gesenktem Kopf und eingeklemmter Rute. Das wollen Sie Ihrer Fellnase doch nicht antun.

Montag, 9. Juni 2014

Den Hund rufen 4

Etwas Abwechslung stört Ihren Hund nun nicht mehr? Dann wird es Zeit für noch mehr Abwechslung. Gehen Sie mit Ihrem Hund an fremde Orte. Das kann zu Anfang die Wohnung oder der Garten von Bekannten oder Verwandten sein. Steigern Sie die Ablenkungen langsam und schrittweise. Lassen Sie die Leine sicherheitshalber immer noch dran. Bis Sie sich ganz sicher sind. Hat Ihr Hund auch nur einmal die Möglichkeit auf Ihren Ruf nicht zu kommen, war alles umsonst.

Freitag, 6. Juni 2014

Den Hund rufen 3

Nun wird es Zeit ein wenig Abwechslung ins Spiel zu bringen.
Bitten Sie eine zweite Person dazu. Diese Person sollte sich zuerst passiv verhalten. Sie sagen wieder den Namen ihres Hundes. wenn er reagiert wird er geauso belohnt wie gestern. Wenn das gut funktioniert,kann die zweite Person anfangen sich zu bewegen, zu sprechen oder andere Dinge zu tun. Sie arbeiten mit Ihrem Hund wie gehabt.
Ich wünsche Ihnen und Ihrem Hund frohe Pfingsten und viel Spaß beim Training. Ich melde mich am Montag wieder. Ich fahre morgen für zwei Tage mit meinen "Mädels" zum Agility-Turnier.

PS Nehmen Sie sich Zeit und machen Sie einen Schritt nach dem anderen. Ein gut "funktionierender" Hund, auf den Sie sich in allen Lebenslagen verlassen können, lohnt die Mühe!

Herzlichen Glückwunsch

Ich wünsche allen Vierbeinern einen wunderschönen Tag des Hundes !


Donnerstag, 5. Juni 2014

Den Hund rufen 2

Ihr Hund reagiert jetzt, wenn er seinen Namen hört.
Lassen Sie heute die Leine länger. Halten Sie das Leckerlie oder Spielie fest. Nachdem der Hund aufgeschaut hat, muss er sich seine Belohnung von Ihnen abholen. Die bekommt er aber nur, wenn er auf das erste Rufen reagiert hat. Reagiert er nicht, fangen Sie die Übung wieder von vorn an. Belohnt wird nur beim Kommen auf das erste Signal! Das ist sehr wichtig.
Sonst lernt Ihr Hund: Es ist völlig egal wann ich komme, meine Belohnung bekomme ich auf jeden Fall. Und er lernt, Sie zu ignorieren, womit wir wieder am Anfang wären.
Machen Sie diese Übung auch wieder jeweils 10 bis 12 mal hintereinander. Verteilen Sie mehrere Übungseinheiten über den Tag. Vergessen Sie anschließend das Spiel oder/und die Streicheleinheiten nicht.

Mittwoch, 4. Juni 2014

Ihren Hund rufen

Ihr Hund hört nicht, wenn Sie ihn rufen?
Mit ein bisschen üben, können Sie das in ein paar Tagen ändern. Fangen Sie ganz einfach an. Suchen Sie sich mit Ihrem Vierbeiner ein ruhiges Plätzchen. Das kann in der Wohnung oder auch im Garten sein. Wichtig ist nur, dass keine anderen Personen oder Tiere anwesend sind.
Sie haben sich vorher mit Spielie oder Leckerlies für den Hund ausgerüstet. Ihr Hund ist jetzt noch angeleint, damit er sich nicht zu weit von Ihnen entfernen kann.
Sagen Sie jetzt den Namen Ihres Hundes. Sowie er aufschaut, belohnen Sie ihn. Entweder mit Futter, mit einem kurzen Spiel oder Streicheleinheiten, je nachdem, was er am liebsten mag. Wenn Sie mit Clicker oder einem Markerwort arbeiten, clicken Sie sofort, wenn Ihr Hund sich Ihnen zuwendet. Timing ist hier sehr wichtig.
Machen Sie das  ca 10 bis 12 mal hintereinander. Danach wäre ein ausgelassenes Spiel oder ein Spaziergang schön für Hund und Mensch.
Die ganze Übung wiederholen Sie 3 bis 5 mal am Tag.
Morgen geht's dann weiter.



Dienstag, 3. Juni 2014

Spruch der Woche

Ein Leben ohne Hund ist ein Irrtum 
                                                       Carl Zuckmayer

Montag, 2. Juni 2014

Seminar

Gestern war ich zu einem Seminar mit Dr. Esther Schalke in Rostock. Es war sehr interessant. Ich hatte im Herbst schon ein theoretisches Seminar bei ihr besucht. Es ging um das Lernverhalten bei Hunden. Gestern war der praktische Teil auf dem Hundeplatz.
Esther und ihr Mann erklärten ua. den RICHTIGEN Einsatz des Clickers und vor allem, wann er nicht eingesetzt werden sollte.
Auch die Körpersprache der Hundeführer und natürlich der Hunde, kam nicht zu kurz. Gerade hier machen wir Menschen sehr viele, meistens unbewusste, Fehler,  die die Kommunikation mit dem Hund doch sehr erschweren.
Es ist sehr schwer, die vielen Infos und Anregungen kurz zusammenzufassen. Ich versuche es hier einfach mal: - Ein Klick beendet die Übung
                     - Motivation ist alles
                     - für jede Trainingseinheit ein klares Ziel setzen